Bewohner des Hochhauses Der Papierturm muss dank eines gehärteten Verbundglases mit feuchtigkeitsbeständiger Folie der dänischen DSG-Industrie keine Delaminierung auf ihren Balkonen befürchten.

Text von Tim Panduro

Wenn die Bewohner zum Jahreswechsel in die 79 Wohnungen des „Papirtårnet“ einziehen, dem neunen, 70 Meter hohen Wahrzeichen der Stadt Silkeborg, dann können sich diese darauf freuen, in einem Gebäude zu wohnen, das von dem Architekturbüro „Aarstiderne Arkitekter“ entworfen wurde und bei dem nichts dem Zufall überlassen wurde.

Ein wichtiges Merkmal des höchsten Gebäudes dieser malerischen Kleinstadt sind die Balkons, die nicht nur eine schöne Aussicht bieten, sondern auch ein zentrales Element des Aussehens des Gebäudes darstellen.

Ein klassisches Problem bei Balkons mit Glas sind die Delamination und Verfärbungen. Die am häufigsten verwendeten Arten von Laminierungfolien saugen Feuchtigkeit auf und können sich deshalb innerhalb weniger Jahre verfärben. CSK, der Lieferant der Balkons, der zu den führenden Balkonproduzenten Dänemarks gehört, hatte bei der Planung ein Augenmerk auf dieses Problem. Das Unternehmen hat deshalb gehärtetes Verbundglas von DSG Industrie gewählt, welches das Glas für die einzelnen Projekte in Dänemark selbst schneidet und härtet.

– „Wir verwenden für unsere Laminierungen EVA-Folie.“ Laurids Paulsen, der Geschäftsführer von DSG Industrie erklärt, dass die EVA-Folie den großen Vorteil hat, dass sie keine Feuchtigkeit aufsaugt, wodurch keine Probleme mit Delamination und Verfärbungen entstehen, wie man sie sonst so oft sehen kann.

– „EVA ist derart feuchtigkeitsabweisend, dass wir sogar bereits damit begonnen haben, gehärtetes Verbundglas für Duschkabinen zu produzieren“, führt er aus.

GEPRÜFT

Dass bisher nicht mehr Unternehmen auf die Verwendung von EVA-Laminierfolie umgestellt haben, sei darauf zurückzuführen, dass dies eine Umstellung in der Produktion erfordert. Darüber hinaus ist diese Folie bei der Verwendung ein wenig arbeitsintensiver.

– „Aber wir können wettbewerbsfähig bleiben, weil wir bei der Umstellung auf EVA eine Reihe von Prozessen automatisiert haben. Hierdurch wird sichergestellt, dass wir ein hohes Produktionsvolumen halten können“, erklärt der Geschäftsführer und betont zudem, dass es sich bei EVA-Folie um ein vollumfänglich geprüftes Produkt handelt.

– „Selbstverständlich haben wir unsere Produkte vom dänischen Technologischen Institut testen lassen“, sagt er über das gehärtete Verbundglases, welches selbstverständlich alle baurechtlichen Anforderungen erfüllt und über eine CE-Kennzeichnung verfügt. Darüber hinaus hat das beratende Ingenieurbüro Glasfakta eine umfassende Überprüfung des Produkts durchgeführt.

Laurids Paulsen freut sich darüber, dass die Produkte seines Unternehmens Teil eines Prestigegebäudes im Zentrum von Jütland sind.

– „Wir freuen uns eine tragende Rolle bei der Optik der neunen Skyline von Silkeborg zu spielen. Und es war wirklich beeindruckend zu sehen, wie sich das Team von CSK abgeseilt hat, um die Balkons zu montieren.“

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